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Alkohol und Tabakkonsum in der Ausbildung im Gesundheitswesen

Ein Grund für den auffällig hohen Alkohol- und Nikotinkonsum können die Belastungen der Ausbildung sein und damit einhergehende Copingstrategien. Es ist daher Aufgabe der Praxisanleiter, Auszubildende durch Beratung und gemeinsame Problemlösestrategien bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Zusätzlich haben sie durch einen engen Kontakt mit den Auszubildenden die Möglichkeit, Süchte frühzeitig zu erkennen.

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Beschreibung

Die Pflege von Menschen mit Suchterkrankungen ist in der stationären Versorgung keine Seltenheit. Verwundern dürfte dagegen die Tatsache, dass auch Auszubildende im Gesundheitswesen von Süchten betroffen sind. Es gibt unterschiedliche Arten von Abhängigkeiten, wobei der Konsum von Tabak und Alkohol die mit Abstand höchsten Anteile einnimmt. In Deutschland sterben jährlich rund 74.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholkonsums oder des kombinierten Konsums von Alkohol und Tabak. Der Konsum von allen Suchtmitteln – Rauchen, Alkohol oder Drogen – ist schon in geringen Maßen gesundheitsschädlich und obwohl die Risiken fast jedem Menschen bekannt sind, ist die Zahl der Konsumenten immer noch sehr hoch. Besonders der jährliche Konsum von alkoholischen Getränken liegt derzeit bei 131,1 Litern pro Kopf/Jahr bei jungen Menschen zwischen 18 und 23 Jahren. Alkohol ist eine Substanz, die einen großen Einfluss bei jungen Menschen hat. Zusätzlich ist das Rauchen bei Auszubildenden immer noch auf einem stabilen hohen Niveau. Ein Grund für den auffällig hohen Alkohol- und Nikotinkonsum können die Belastungen der Ausbildung sein und damit einhergehende Copingstrategien. Es ist daher Aufgabe der Praxisanleiter, Auszubildende durch Beratung und gemeinsame Problemlösestrategien bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Zusätzlich haben sie durch einen engen Kontakt mit den Auszubildenden die Möglichkeit, Süchte frühzeitig zu erkennen.

Kursdauer

ca. 60 Minuten

Inhalte

  • Suchterkrankungen bei Auszubildenden
  • Begriffsdefinition „Sucht“
  • Alkohol bei Auszubildenden in der Pflege
  • Rauchen in der Pflege
  • Wirtschaftliche Auswirkungen auf Suchterkrankungen
  • Prävention und Ausbildung

Teilnahmevoraussetzungen

  • Für diesen Kurs gibt es keine Teilnahmevoraussetzungen.

Lernziele

  • Sie wissen, wie Abhängigkeiten und missbräuchlicher Konsum definiert werden.
  • Sie wissen, welchen Belastungen Auszubildende im Gesundheitswesen ausgesetzt sind.
  • Sie wissen, wie der Alkohol- und Tabakkonsum bei Auszubildenden aktuell ist.
  • Sie wissen, wie Praxisanleiter Suchtverhalten bei Auszubildende erkennen und unterstützen können.

Referenten

Imke Hiber
Bachelor of Nursing mit dem Schwerpunkt Ausbildung- und Unterrichtsbegleitung, Lehrerin für Gesundheitsberufe

Abschluss

RbP, Zertifikat

Format

Interaktive Elemente

Kompatibilität

Desktop, Mobile, Tablet

Sprache

Deutsch

Zielgruppe

Praxisanleiter

Thema

Pflegeexpertise, Praxisanleitung

Bewertungen

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